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Abstimmung Stadt Zürich vom 26. November
#1
Am 26. November stimmen wir in der Stadt Zürich über die Abschaffung der gesamtstädtischen Schulkommission für Sonderschulen und Therapien ab.

Gleichzeitig soll der Kindergarten  aus  der Gemeindeordnung „gekippt“ werden. Damit wird der kantonale Volkswille von Stadt- und Gemeinderat mit Füssen getreten: Die Stimmbürger des Kantons Zürich haben im Jahr 2012 mit 71% Ja für die Beibehaltung des Kindergartens und gegen die Grundstufe gestimmt. Auch die Pädagogische Hochschule bildet gegen den Volkswillen weiterhin Grundstufenlehrer aus, was bereits zu einem Mangel an Kindergärtnerinnen geführt hat, weil diese bei gleicher Ausbildung weniger verdienen.

Mit der Abschaffung der Schulkommission würde ein vom Gemeinderat gewähltes, fachlich erfahrenes Gremium abgeschafft, dass die demokratische Aufsicht und Qualitätssicherung für die auf einzelne Kinder zugeschnittenen, individuellen Therapieformen wie Logopädie (bei über 70 Prozent der Schüler 100% Erfolgsquote, bei den übrigen Teilerfolge) und Psychomotorik gewährleistet und so ganz konkret zur Chancengleichheit und schulischen Integration beiträgt.

Dank dieser Therapieerfolge können die Kinder voll in der Regelschule integriert werden, mit den Gleichaltrigen mithalten und ihrer späteren Berufslaufbahn steht diesbezüglich nichts mehr im Wege. Diese präventive Vorsorge erspart dem Steuerzahler spätere teure berufliche Eingliederungsmassnahmen.

Mit dem Wegfall der Kommission könnte die bereits heute überproportionierte, teure Verwaltung ihren Machtbereich weiter ausdehnen, mit der möglichen Folge, dass sinnvolle Therapien aus Kostengründen «eingespart» würden.

Die Statistik der Stadt Zürich zeigt, dass die immer wieder von den Medien behauptete massive Zunahme von Therapien nicht stattgefunden hat. Die Anzahl Therapiekinder ist seit 2008, als die Schule die IV-Kinder übernehmen musste, mit 5% der Schüler immer gleich hoch geblieben ist.

Die Abschaffung von kostengünstigen Milizbehörden ist eine Pseudosparmassnahme. Eine echte Sparmassnahme, die an erster Stelle zum Wohl der Kinder dienen würde, wäre die Wiedereinrichtung von Kleinklassen, zum Beispiel für Migrantenkinder ohne Deutschkenntnisse, in denen jedes Kind durch seine Klassenlehrerin adäquat gefördert wird.

NEIN zum Demokratieabbau auf dem Buckel der schwächeren Schüler!
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